Samstag, 26. November 2011

at least: she likes my shoes

nach einem besorgten anruf seitens meiner mutter (kind, gehts dir gut? du hast schon über eine woche nichts geschrieben.) möchte ich mitteilen: ich lebe noch, und ja, alles gut.
ich pendel zwischen uni, meinem rostigen atelier und der sprachschule hin und her, und es passiert nicht viel schreibenswertes im moment. 
 
letzte woche eine "exkursion" nach mea-schearim, ins ultraorthodoxe viertel, inklusive essen dort.
"warum das ganze einmal-plastikgeschirr?"
"so ist es leichter, koscher zu bleiben."
"ah, achso! aber... wir sind in einem vegetarischen restaurant...?"
"sicher ist sicher."
 
in einem anderen kurs in der uni, malerei, geht die professorin durch die klasse, begutachtet, was wir fabrizieren, kommt zu mir und sagt "i like your shoes." "ähm, well, thank you."
letzte woche wurde dort erklärt, wie man zwei farben miteinander mischt. aus diesem grund, und weil der kurs von 17-20h stattfindet, und ich schon seit 9h in der uni war, habe ich diese woche beschlossen, nicht hinzugehen.
prompt bekam ich eine email von der professorin, in der sie mich darum bittet, doch nächste woche wieder zu kommen. wir könnten uns dann über meine teilnahme am kurs unterhalten, oder ob ich es eventuell bevorzuge, eigene projekte zu machen, anstatt regelmäßig zum unterricht zu kommen.
was ich davon halten soll, weiß ich noch nicht so recht. ich lass mich überraschen. und werde definitiv die selben schuhe tragen.

bei diesem foto hier handelt es sich übrigens nicht um einen getränke-großeinkauf, es ist viel mehr das "regal" des supermarktes, der diese getränke zum verkauf anbietet. praktisch. ich finde das sehr praktisch.

 

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